Digitaler Volumentomograph

Das Implantieren von künstlichen Zahnwurzeln in den menschlichen Kiefer setzt viel Wissen und eine gute Planung voraus. Um den Implantaten einen dauerhaften und sicheren Halt gewährleisten zu können, müssen vorher alle Faktoren über den Kiefer, den Kieferknochen und die Zähnen bekannt sein. Nur so kann der behandelnde Arzt wissen, wo und in welcher Position er die Implantate einzubringen hat.

Dabei wird er vom Digitalen Volumentomograph (DVT), der neusten Technologie in der Zahnmedizin, unterstützt. Das Gerät liefert qualitativ hochwertige und detailgetreue 3D-Aufnahmen vom Kopfbereich des Patienten. Dabei scannt der DVT den Kopf des Patienten in sekundenschnelle und erstellt mit Hilfe einer Software dreidimensionale Bilder vom Kiefer, von der Zahnsituation und von den Gesichtsnerven. Diese Informationen nutzt der Arzt für seine weiteren Planungen, um millimetergenau die notwendigen Implantate zu positionieren. Der Patient wird dabei nicht unnötig beansprucht.

In unserer Praxis arbeiten wir mit einem solchen Digitalen Volumentomograph.

Die Behandlung wird damit auf 2 Sitzungen verkürzt und der Patient deutlich weniger belastet.

In der ersten Sitzung werden die Notwendigkeit der Behandlung und die Wünsche des Patienten mit dem Arzt besprochen. Der DVT erstellt vom Kiefer des Patienten ein dreidimensionales Computerbild. Dieser Vorgang dauert wenige Sekunden. Die dabei auftretende Strahlenbelastung beträgt jedoch nur einen Bruchteil (1/30) von bisherigen Röntgengeräten. Trotzdem liefert das Ergebnis der Aufnahmen weitaus informativere Daten und Bilder, die für die nachfolgende Planung überaus nützlich sind. Rein rechnerisch enthält eine Aufnahme mit dem DVT so viele Daten, wie sie nur mit über 300 herkömmlichen Röntgenbilder möglich sind. Für den Patient ist damit die erste Sitzung beendet. Der Arzt wertet am Computer die Daten des DVT aus und plant die Platzierungen der Implantate. Anhand der Planung werden eine exakte Implantatschablone und der provisorische Zahnersatz angefertigt.

In der zweiten Sitzung werden anhand der Implantatschablone die Implantate eingebracht und der schon fertige provisorische Zahnersatz eingegliedert. Die gesamte Behandlung kann aufgrund der guten Vorplanung mit Hilfe des DVT sanft, sicher und schnell durchgeführt werden.

Die Vorteile für den Patienten sind

  • Größere Sicherheit durch präzise Planungsübertragung während der Operation
  • Kürzere Operationszeit
  • Geringere Schmerzen „minimal-invasiv”
  • Sofortige (provisorische) Versorgung
  • Weniger Risiken
  • Bessere Nutzbarkeit des vorhandenen Knochens (Vermeidung des Knochenaufbaus)